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Absurditäten

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thinkorsink offline
Verfasst am: Di Jun 26, 2007 20:09 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
In diesem Thread werde ich immer mal wieder etwas zum Thema "Islam in Europa" posten.

Den Beginn soll folgender Artikel machen:
http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/24/schlafwandeln-in-die-segregation-england-erlaubt-den-burkini-im-schwimmunterricht_590
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thinkorsink offline
Verfasst am: Di Jun 26, 2007 20:13 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Frontal21 Sendung von vor ca. 2 Jahren. "Deutsche Steuergelder für Islamisten"

http://www.youtube.com/watch?v=s6m0FqZesBk&eurl=http%3A%2F%2Fwww%2Epoliticallyincorrect%2Ede%2F
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thinkorsink offline
Verfasst am: Di Jun 26, 2007 20:22 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Originalton des heutigen türkischen Ministerpräsidenten Erdogan aus 1998 (ja, der, der in die EU will und sich so moderat gibt...):

„Die Demokratie ist nur ein Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen sind unsere Soldaten“
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daniels offline
Verfasst am: Mi Jun 27, 2007 00:25 Antworten mit Zitat
Kleines Kind mit Lolli
Wohnort: Andernach
Wie war das noch?

Zitat:

Wenn ihm unsere Zeichen vorgetragen werden, so spricht er: "Fabeln der Alten!". Wir wollen ihn auf der Nase brandmarken.


Twisted Evil
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thinkorsink offline
Verfasst am: Do Jun 28, 2007 20:17 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Heute erklärt uns ein islamischer Gelehrter, warum Moscheen in Europa OK, Kirchen in vielen islamischen Ländern hingegen verboten sind.

Sehr interessant, wie er das begründet...

http://www.youtube.com/watch?v=MXchg9MgPug


Zuletzt bearbeitet von thinkorsink am Sa Jun 30, 2007 11:24, insgesamt einmal bearbeitet
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thinkorsink offline
Verfasst am: Do Jun 28, 2007 20:36 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Daniel - das sehe ich ja jetzt erst: Du hast was feines rausgesucht (68,15 und 16). Mach Dir keine Sorgen um mich Wink ...
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thinkorsink offline
Verfasst am: Fr Jun 29, 2007 13:32 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Hiessige (konvertierte) Verblendete erzählen den Unwissenden die gleichen Lügen, wie viele Muslime auch:



Ich gehe nur mal auf einige Punkte des einleitenden Absatzes ein:

Verschleierung:
[33,59] Sage, Prophet, deinen Frauen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, dass sie ihr Übergewand (über ihr Antlitz) ziehen sollen, wenn sie ausgehen; so ist es schicklich, damit man sie als ehrbare Frauen erkenne und sie nicht belästige.

Im Koran gibt es aber auch noch andere Stellen, auf die sich die Befürworter der Verschleierung beziehen. Noch eine kleine "Geschichte" zu diesem Thema:

Saudi Arabien im März 2002
Nach Zeitungsberichten starben 14 Schülerinnen und wurden viele weitere Mädchen verletzt bei einem Brand in einer Schule in Mekka am 11.3.2002, nachdem die religiöse Polizei die Mädchen davor hinderte, vor dem Feuer zu fliehen und das Gebäude zu verlassen. Grund dafür war, dass sie keinen Schleier trugen und ihre männlichen Verwandten nicht auf sie warteten. Es wird auch berichtet, dass Retter die Schule nicht betreten durften, weil sie Männer waren und ihnen nicht erlaubt war, die Schulräume der Frauen zu betreten.
(Amnesty International am 15.3.2002 (www.amnesty.org))



Gewalt gegen Frauen:
[4,34] Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede.

(Von diesen Versen gibt es auch andere Übersetzungen, wie uns die Schönredner stets beteueren. Darin verhindert man die Worte "Gehorsam" und "schlagt sie". Aber: DIES HIER ist die gängigste Übersetzung und sie gibt jene Lesart wieder, die in der islamischen Welt zumeist gelehrt wird. Auch ist DIES HIER die Übersetzung der offiziellen islamischen Stellen in Deutschland! Es sind meist konvertierte (deutsche) Muslime, die nun - insbesondere nach dem berühmten Gerichtsurteil in Sachen vorzeitige Scheidung - mit jener anderen Übersetzung daher kommen um alles zu relativieren. Ebenso wie andere verharmlosende Übersetzungen der Originaltexte, mögen sie zwar theoretisch denkbar und sinnhaft sein, nur, eine Bedeutung haben sie für den islamischen Alltag nicht, da zumeist die "deutlicheren" Übersetzungen in der islamischen Welt (seitens der Immane) gelehrt werden. Ich betone noch einmal: Wer sich von offiziellen islamischen Stellen in Deutschland eine Übersetzung des Koran besorgt, erhält die obige Übersetzung dieses Verses!
Aber wenn Deutsche zum Islam konvertieren, dann sind sie neben dem Gutmenschentum natürlich auch sogleich die "besseren" Muslime und kennen die einzig wahren Übersetzungen Wink. Mal unter uns: Wenn man bislang in allen Übersetzungen das da oben las, wer weiss schon, ob die angeblich ebenfalls denkbaren anderen Übersetzungen - die zufällig alles irgendwie "gewaltsame" ersetzen - nicht ein reines Hirngespinst von Leuten sind, die es einfach nicht wahr haben wollen. Sei´s drum: Bedeutung hat ohnehin nur jene Übersetzung und Lesart (in arabisch) die verbreitet und gängig ist!


Ehrenmorde:
Die ist in der Tat bereits in vorislamischer Zeit eine (arabische) Tradition gewesen. Jedoch leiten heute die meisten jene Ehre, die vorgeblich verletzt wurde, aus den Vorschriften des Koran ab. Und da dieser so vorzügliche "Aufhänger" dafür bietet, gab es seit dem mehr Ehrenmode denn je.


Steinigung von Vergewaltigungsopfern:
Das sieht nicht der Koran, sondern die sog. Scharia vor. Neben dem Koran selbst, werden jene Überlieferungen über Mohammed zur sog. Schari´a zusammengefasst, welche das Verhalten des Propheten in bestimmten Situationen überliefern (sog. Sunna) . Die Schari´a sieht für ausserehelichen Sex die Steinigung der Frau vor. (So hat es der Meister selbst gehandhabt.) Eine Vergewaltigung ist so lange "ausserehelicher Sex", wie nicht 4 männliche Zeugen bekunden, dass es tatsächlich eine Vergewaltigung war. Na prima!
Der Koran selbst ist bezüglich ausserehelichem Sex geradezu moderat Wink: Hier braucht es 4 Zeugen, um die Unkeuchheit der Frau zu beweisen. Das diese in der männerdominierten arabischen Welt etwas leichter zu finden sind, wie 4 männliche Zeugen für eine Vergewaltigung ist zwar nicht "belegbar", aber doch recht naheliegend. Finden sie sich, ist die betroffene Frau gemäss Koran des Todes:

[4,15] Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schliesst sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet.

Das kommt regelmässig vor in der islamischen Welt und auch bei uns wurde es bereits (zumindest) versucht. Man kann sich als gläubiger Muslim nun aussuchen, ob man den Koran selbst, oder die Sunna als Weisungsgrundlage in einer solchen Situation sieht. So man es darauf anlegt, ist die Frau in beiden Fällen des Todes. Gängige Praxis auch heute noch in vielen islamischen Ländern. Übrigens sind Frauen vielerorts schon mit 9 Jahren voll strafmündig. Bei Männer dauert´s 5 oder 6 Jahre länger.
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thinkorsink offline
Verfasst am: Fr Jun 29, 2007 18:36 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
"Kontraste" Bericht (ARD): Islam - Gewalt gegen Frauen

http://www.youtube.com/watch?v=jj-1XzjR5oU

P.S. Wer bei einer Steinigung trotz der halb eingegrabenen und in Säcke gehüllten Opfer erkennen will, ob es sich um Männer oder Frauen handelt, der achte darauf, wie tief die Menschen eingegraben sind. Männer bis zur Hüfte (da entkommt häufiger mal einer), Frauen bis zu den Achseln (keine Chance zu entkommen). Im TV-Bericht oben dürften es also Männer sein...! Zugelassen sind nur Steine mittlerer Grösse, sonst geht´s zu schnell...

Islam heisst Frieden! Amen!
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thinkorsink offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 00:32 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Ja, ja, Spanien und Portugal...

http://www.youtube.com/watch?v=5S995NCeaUg


... und dann die ganze Welt...

http://www.youtube.com/watch?v=lZEGsnWZKh8



Das sind kein "Stammtischgespräche", das geht über den Äther (Al Aqsa TV, Palästina). Die Schwächsten (Kinder) werden schon darauf getrimmt. Was haben wir von denen nur zu erwarten...
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daniels offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 10:58 Antworten mit Zitat
Kleines Kind mit Lolli
Wohnort: Andernach
thinkorsink hat Folgendes geschrieben:

Heute erklärt uns ein islamischer Gelehrter, warum Moscheen in Europa OK, Kirchen in vielen islamischen Ländern hingegen verboten sind.

Sehr interessant, wie er das begründet...

http://www.youtube.com/watch?v=MXchg9MgPug

Also, als erstes schaust Du Dir bitte mal tinyurl.com an, Danke. Wink

Und als Nachtrag für die anderen:

3:84

Sprich: "Wir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt worden und was herabgesandt ward zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Nachfahren, und was gegeben ward Moses und Jesus und [anderen] Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm unterwerfen wir uns."

3:85

Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein.
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thinkorsink offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 11:54 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Zu tinyurl.com - Ich konnte die youtube URL auch ohne diesen Dienst kürzen, so dass diese Seite hier nicht mehr "zu" breit ist Wink. Aber wenn´s mal von Nöten sein sollte, werde ich diesen Dienst zukünftig nutzen...

Zu (3,85):
Solche explizit auf andere Religionen bezogenen (sie explizit ausschliessenden) "Alleinseeligmachungsansprüche" samt "schlechten Wünschen" (und Beleidigungen: "Affen" , "Schweine") für alle Nichtmuslime, gibt´s in dieser Form nur im Islam.
Und es können sich die Relativierer, die für alles Verständnis haben so es nur nicht im eigenen Land entstanden ist, auf den Kopf stellen: Es ist WEIT verbreitete Praxis unter den Moslems, dies wortwörtlich anzunehmen. Sie haben es FEST in ihrem Weltbild verankert und handeln entsprechend. Sie sind ABSOLUT überzeugt davon! So nimmt das Unheil seinen Lauf. Derartiges nennt man übrigens eigentlich Faschismus und nicht wenige der "Relativierer" gehen ansonsten bei jedem kleinen (vermeintlichen) Anschein von derartigem Gedankengut (Glatze genügt oft schon), an die Decke.
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thinkorsink offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 13:03 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Hach ja... Schritt für Schritt in die falsche Richtung...

"Die Parlamentarier-Versammlung des Europarats debattiert heute über mögliche Einschränkungen der Pressefreiheit mit Rücksicht auf Religionen. "

Um welche Religion es hier letztlich geht, auf die "Rücksicht" genommen werden soll, könnt Ihr Euch sicherlich schon denken...

Hier der kurze Artikel bei Freenet (wegen überlänge der URL mit tinyurl gekürzt):
http://tinyurl.com/yvsapb
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MortaR offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 13:17 Antworten mit Zitat
Popkornverkäufer
Eine ganz fantastische Zusammenstellung André, die sehr gut zeigt, worauf wir uns vorbereiten müssen. Aufgrund der Vergangenheit gerade hier in Deutschland wird es sehr schwer, in der Öffentlichkeit die Wahrheit anzusprechen.

Vielleicht sollte so etwas wie der europäische Gerichtshof, besser eine globale Instanz, diese Religion komplett verbieten, da sie gegen geltende Menschenrechte verstößt.

Religion treibt ja vielerorts immer wieder fanatische Individuen hervor, aber hier gerade bei dem islamischen Glauben ist es aufgrund des hohen Verbreitungsgrades und der sehr extremen Ansichten, die auch gerne mit Gewalt verteidigt werden, sehr gefährlich.

Auch ich sorge mich um die Zukunft unseres Planeten auch genau aus diesem Grund, wenn diese Religion mal die neuen 'Herrenmenschen' stellt und beginnt Swingerclub- und DSN-Besucherinnen zu steinigen, den Kölner Dom abzureißen und Leute, die sich beim Beten nicht nach Mekka richten, zu töten.

Leider ist die Zahl der denkenden Menschen in der islamischen Welt diesbezüglich viel zu gering, um sich in größerer Anzahl aus dieser Massen-Gleichschaltung herauszulösen. Man hat hier Herdentiere gezüchtet, die brav mitschwimmen und sich nicht mehr getrauen oder bemühen eigene Gedanken zu entwickeln und sich dieser menschenverachtenden Religion zu entsagen.

Im Christentum gibt es ebenfalls viele derart gleichgeschaltete Menschen, die in vielerlei Hinsicht nicht rational sondern religiös denken, die aber damit eher sich selbst schaden, da sie sinnlos ihre persönliche Freiheit opfern, als wirklich gefährliche Grundzüge anzunehmen, die geeignet sind, anderen Menschen großes Leid bis hin zum Tode zuzufügen.
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thinkorsink offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 14:57 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Ja, das Verbieten einer ganzen Religion dürfte natürlich illosorisch sein.

Obgleich das Ganze in seiner wortgetreuen Praktizierung, wenn es nicht Religion hiesse und schon lange vor der Rechtstaatlichkeit existierte, sicherlich schon verboten wäre. Würde ich hier und heute derartiges niederschreiben und mit meinen Anhängern praktizieren, würde dies als faschistische Sekte gewertet und verfolgt. OHNE JEDEN ZWEIFEL !!!

Der zeitliche Vorsprung und die Kraft des Faktischen - 1,3 Milliarden Anhänger - verhindert den klaren Blick auf alles.

Was sollen wir also tun? Eine Reformation scheint unmöglich, da die zugrundeliegenden Texte (Offenbarungen) dies explizit ausschliessen. Was bleibt, ist eine individuelle, laschere Auslegung des Ganzen, wie sie ja zum Glück von sehr vielen auch betrieben wird. Was wir hier in Europa tun können, ist , die reformatorischen Kräfte in der islamischen Welt zu unterstützen und hier bei uns GANZ KONSEQUENT die Praktizierung der eindeutig verfassungsfeindlichen aber auch der in sich menschenverachtenden Bestandteile ebenso zu verfolgen, wie wir andere Vorgänge dieser Art, die sich nicht Religion nennen, die nicht aus einem anderen Kulturkreis herrühren und somit unter dem besonderen (blinden und pauschalen) Schutz derer stehen, die GLAUBEN etwas aus der Geschichte gelernt zu haben, auch verfolgen würden.

Ärgerlicherweise wimmelt es in Europa von Steigbügelhaltern die aufgrund der behaupteten grundsätzlichen Schutzwürdigkeit alles "Fremden", sämtliche anderen Prinzipien die wir uns (bzw. unsere Vorfahren) hier erkämpft haben und für die die gleichen Personen sonst in der Regel so vehement eintreten, über Board werfen bzw. aus den Augen verlieren. Die Art und Weise in welcher die Fakten hierfür verdreht bzw. ignoriert werden, ist wirklich teils nicht zu glauben und lässt in mir persönlich den Kämpfergeist erwachen wie sonst für kaum etwas.

Ich für meinen Teil habe aus der Geschichte gelernt, dass "nichts genaues wissen (wollen)" und schweigen ganz bestimmt der falsche Weg ist. Und seit de ich "genau wissen will" was vor sich geht bin ich fassungslos über das Erfahrene, so wie ich zuvor selten fassungslos war. Ich bin mir sicher, dies erginge bei vergleichbarem Kenntnisstand und vorbehaltlosem Blick jedem so.

Aber wie man auch hier im Forum leider nur zu deutlich sieht, hat die "Gegenseite" oft nicht mehr zu bieten, als zum Himmel schreiendes Unwissen, gepaart mit pauschalen Angriffen bzw. gutmenschlichen Bekundungen, die vermeintlich immer und überall ihre Berechtigung haben. Aber so einfach ist die Welt nunmal leider nicht. Auf das (nachweisbare) Unwissen angesprochen, fallen die Reaktionen beleidigt aus. Sorry, aber ohne genaues Wissen kann man nichts bewegen, sich nichtmal eine belastbare vernünftige Einschätzung zutrauen.

Es gibt kaum ein anderes Gebiet, in dem sich die "Wissenden" derart einig sind. Dies sollte zu denken geben. Es gibt mittlerweile kaum mehr Islamexperten, die nicht warnen. Und die wenigen die es nicht tun, hatten in der Regel vom Beginn ihres Wirkens an einen allzu rosaroten Blick auf die Geschehnisse und wollennun ihre Lebenslüge einfach nicht wahr haben. Das ist menschlich, aber in der Sache unbrauchbar.

Die mittlerweile grosse Zahl "abgefallener" Ex-Linker (Multi-Kulti-Verkünder), gibt aber Hoffnung. Nicht alle beharren nur aus Selbstzweck auf dem, was sie zuvor jahre- teils jahrzehntelang gepredigt haben. Einige können Fehler auch offen eingestehen. So zum Beispiel Klaus Rainer Röhl, ehemalige Führungsfigur der deutschen Linken, Herausgeber des linken Magazins “Konkret”, Ex-Ehemann von Ulrike Meinhof.


Er schrieb kürzlich in der Preußischen Allgemeinen:

"Wozu brauchen die Türken von Köln eine Riesen-Moschee vom Ausmaß des Kölner Doms? Die Antwort der Gutmenschen ist einfach: Damit sie sich bei uns noch mehr zu Hause fühlen. Die meisten Kölner denken anders. Sie halten es mit dem Spruch „Fühlt euch wie zu Hause“, wir haben’s gern, wenn unsere Gäste zu Hause sind.

Die vielen Millionen Türken und andere Muslime sind unsere Gäste. Das vergessen sie oft. Besonders wenn sie einen deutschen Paß erworben haben. Der Europaabgeordnete Cem Özdemir sprach kürzlich ganz keß davon, die Deutschen müßten sich allmählich daran gewöhnen, daß sie nicht mehr allein Herr in ihrem Land seien. In dem täglichen, gebetsmühlengleichen Mediengerede von „Mitbürgern mit Migrationshintergrund“ und der „kollossalen Bereicherung“ der deutschen Gesellschaft durch fremde Sitten und Gebräuche (Reigentänze, Fladenbrot, Döner Kebab) ist allmählich in Vergessenheit geraten, wie die vielen Türken einmal hierher gekommen sind: Wir haben sie in den 60er Jahren ins Land geholt, heißt es vorwurfsvoll in der Presse, und nun sind sie da, und wir sollten uns freuen, sie zu haben und müssen jede Rücksicht auf sie nehmen, denn sie haben ein empfindliches Ehrgefühl. Und wenn sie nun dringend eine weithin sichtbare Großmoschee in Köln und anderswo brauchen, dann müssen sie die auch bauen dürfen.

Meist wird dann noch mal wiederholt, daß wir den Türken gegenüber tief in der Schuld stehen, weil wir sie zum Aufbau unserer Wirtschaft ins Land gerufen haben. Lieblingsphrase in diesem Zusammenhang: Arbeitskräfte riefen wir, und es kamen Menschen.

Tatsächlich haben wir, die Deutschen, knapp zehn Jahre nach dem Krieg, reichlich US-Krediten und viel eigener Anstrengung das zerstörte Land wieder aufgebaut, den zwölf Millionen Vertriebenen aus den Ostprovinzen zu Arbeit und Einkommen verholfen und unter Führung der CDU/CSU und ihres Wirtschaftsministers Erhard in wenigen Jahren ein in ganz Europa bewundertes „deutsches Wirtschaftswunder“ geschaffen. Die Wirtschaft blühte, nicht einmal die Millionen Vertriebenen reichten als Arbeitskräfte aus, und so warb man in großem Maßstab Arbeitskräfte aus ärmeren Ländern an, Italiener, Griechen, Portugiesen und auch Türken, im ganzen 2,5 Millionen. Der Aufenthalt in Deutschland war zunächst, nach dem Vorbild der Schweiz, zeitlich begrenzt, und auch die ausländischen Gäste hatten zunächst fast alle vor, in Deutschland tüchtig Geld zu verdienen, sparsam zu leben, etwas auf die Kante zu legen und später sich mit dem bei uns verdienten Geld – oft auch mit dem Know how – in ihren Heimatländern eine Existenz aufzubauen. Viele Griechen, Portugiesen, Italiener sind längst in ihren Heimatländern und haben dort ihre Taverne, ihre Trattoria oder ein Geschäft aufgebaut. Andere sind geblieben und fast völlig in der deutschen Bevölkerung aufgegangen, sind Mischehen eingegangen, ihre Kinder und ihre Enkel sprechen fließend deutsch und sind von Deutschen nur noch durch ihre Nachnamen zu unterscheiden. Die Türken gingen nicht zurück. Sie holten ihre Familien, Großmütter und Tanten nach. Sie integrierten sich nicht. Vielleicht auch deshalb, weil der Islam eine Religion ist, die von Anbeginn an (ab 650) andere Ziele verfolgte. Nicht Integration oder Toleranz war das Ziel des Islam, sondern Vorherrschaft. Nicht nur durch Mission, sondern auch durch Kriege. In zwei mächtigen militärischen Eroberungszügen drang der Islam, nachdem er im Nahen Osten und in Afrika gesiegt hatte, zuerst, 711 nach Spanien, später, ab 1453 über Konstantinopel bis nach Wien vor. Getreu den angeblichen Worten des Propheten oder der Auslegung des Korans durch die jeweiligen Kalifen und Sultane wurden die fremden Völker entweder zwangsislamisiert, mit allen Folgen für die besonders unterdrückten Frauen, oder zu Untertanen zweiter Klasse gemacht, mit erheblich eingeschränkten Menschenrechten.

Es besteht kein wirklich begründeter Anlaß zu der Vermutung, daß sich an dem Welteroberungs-Auftrag des Islam irgend etwas geändert hat. Während der eine Mullah oder Iman mit Engelszungen zu uns redet und der andere Geistliche mit haßverzerrter Stimme, oft in der gleichen Moschee (!), zum bewaffneten Kampf aufruft, breitet sich die islamische Bevölkerung in Europa explosionsartig aus. In Spanien, in England, in Frankreich, in den Niederlanden und in Deutschland. Die Gäste sind still und freundlich. Die große Menge ist fruchtbar und mehret sich, verkauft Gemüse, Yoghurt und Lammfleisch an uns, und nur selten ziehen ihre mißratenen und arbeitslosen Halbstarken los, um Autos abzufackeln, mit Messern zu drohen oder „Deutsche zu klatschen“ wie in Neukölln. Mörderische Gewalt trifft nur Abweichler in den eigenen Reihen, vornehmlich Frauen, deren Unterdrückung und weitgehende Rechtlosigkeit sich seit dem siebenten Jahrhundert nicht verändert hat, trotz der Reformen des türkischen Staatsgründers Atatürk von 1922. Gerade diese Reformen werden zur Zeit von einer breiten Welle des Fundamentalismus überrollt. Er fordert die Wiedereinführung der „Scharia“, die heute noch die Steinigung einer Frau wegen Ehebruchs erlaubt – und in einigen Ländern auch durchführt. Das Tragen der von Kemal Atatürk abgeschafften Kopftücher ist ein Ausdruck dieses neuen Fundamentalismus. Auch in Deutschland haben sich Kopftuch und Vermummung seit etwa zehn Jahren unter den Muslimfrauen lawinenartig ausgebreitet, auch unter Schülerinnen und Studentinnen. Eine klare, unmißverständliche Demonstration, keine Mode, wie blauäugige deutsche Mitschüler und Lehrer meinen.

Die weniger blauäugigen Deutschen, die jetzt beispielsweise in Köln gegen den Bau der sogenannten „Großmoschee“ eintreten (sie wäre das größte Sakralgebäude nach dem Kölner Dom), treibt die Sorge um, daß der Islam längst, so der Kölner Schriftsteller Dieter Wellershoff in der „FAZ“, „zu einer kriegführenden Macht geworden ist, indem er offenbar in beliebiger Anzahl junge Männer mit dem phantastischen Versprechen einer sofortigen Ankunft in einer himmlischen Existenz zu Bombenattentaten motivieren kann, bei denen sie gemeinsam mit ihren namenlosen Opfern als zerrissene Körper in die Luft fliegen.“

Nachdem in Köln das Stadtparlament schon einmal vorab dem Bau der Großmoschee zugestimmt hatte, einschließlich der CDU-Fraktion, aber gegen fünf Stimmen der als populistisch verschrieenen Protestpartei „pro Köln“, trat ein einziger Mann, der 84jährige Schriftsteller Ralph Giordano („Die Bertinis“), zum Kampf gegen die Großmoschee an, mit überraschendem Echo: Giordano beklagte sich in einem Fernseh-Interview: „Auf dem Weg hierher mußte ich einen Anblick ertragen, der meine Ästhetik beschädigt hat – eine von oben bis unten verhüllte Frau, ein menschlicher Pinguin.“ Gemeint war die sogar das Gesicht verhüllende sackartige „Burka“, wie wir sie bisher nur aus Afghanistan kannten. Das Wort von den Pinguinen machte schnell die Runde und die „FAZ“ berichtete über die geplante Großmoschee in Köln, und Giordano legte in der „Bild“-Zeitung noch nach. Die Diskussion war entfacht. Nun beschloß auch der Kreisvorstand der Kölner CDU, dem Bau der Moschee nur unter erheblichen Auflagen zuzustimmen: So sei der Entwurf vor allem hinsichtlich seiner Dimensionierung zu überarbeiten. Um nämlich die 35 Meter hohe Riesenkuppel – eine Art Halle des Volkes à la Speer – und zwei über den Rhein sichtbare 55 Meter hohen Minarette hochziehen zu können, müßte der Bebauungsplan von Köln-Ehrenfeld geändert werden, der nur eine vierstöckige Bebauung vorsieht.

Warum diese Gigantomanie? Was diese riesigen Minarette für den militanten Islam bedeutet haben und noch heute bedeuten, erläuterte der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld: Die Minarette, eine Weiterentwicklung der Obelisken der altägyptischen Gottheit Maat, wurden nach der Eroberung von Konstantinopel der christlichen Kirche Hagia Sophia hinzugefügt, als Symbol für die siegreiche islamische Religion. Soll der lautsprecherverstärkte Ruf des Muezzin von den Minaretten alle vier Stunden weithin über Köln erschallen? Das wird von der Kölner CDU verneint. Durch einen Vertrag sei sicherzustellen, daß der Gebetsruf des Muezzin bei der Großmoschee nur innerhalb des Gebäudes zu hören sei. Außerdem verlangt die CDU, daß sowohl bei den Predigten in der Moschee wie auch in dem angeschlossenen Kulturzentrum Deutsch gesprochen wird.

So ist die Diskussion erst einmal wieder offen. Ralph Giordano und die schon jahrelang tätige Bürgerpartei haben einen Etappensieg errungen. Für pro Köln ist die Etikettierung als „populistisch“ kein Schimpfwort, und auch Giordano, der kämpferische Schriftsteller mit jüdischen Vorfahren, der um Himmels Willen nichts mit pro Köln zu tun haben möchte, sprach von „Volkes Stimme“, die die Politiker nicht mißachten dürften.
...
"


Uiui... DAS WAR INSGESAMT DOCH SEHR DEUTLICH. Dafür werden ihn die beharrenden ehemaligen Freunde bestimmt ganz doll hassen Wink.
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thinkorsink offline
Verfasst am: Sa Jun 30, 2007 15:45 Antworten mit Zitat

Wohnort: Basel
Pat Condell:

The myth of Islamophobia

http://www.youtube.com/watch?v=HR9LVf_KMO0
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