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Schweinegrippe

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Thekenhupi offline
Verfasst am: Fr Mai 08, 2009 15:08 Antworten mit Zitat

Wohnort: Koblenz
schnetzelspatz hat Folgendes geschrieben:


Da immer wieder durchsickert, dass viele Apotheker mitnichten das beste Medikament sondern lieber das gesponsorte anbieten und die Wartezeiten eigentlich nicht kürzer sind als bei der Versandapotheke kann man auch ruhig ein wenig sparen. Das nennt man Wettbewerb.


Die Zeiten als Apotheken noch gesponsert wurden sind lange vorbei und die Wartezeiten sind wesentlich besser, z.B. in einer Apotheke in der Stadt kannst du innerhalb einer halben Stunde Medikamente bekommen, da Fahrradkuriere diese sofort vom Großhandel bringen.
Und der Vorteil liegt klar auf der Hand: Spätestens wenn du mitten in der Nacht ein Antibiotikum benötigst wirst du wissen wovon ich rede, weil dann bringt dir der beste Versand nichts!

@momo: Gute Idee vorher schon mit einem konkreten Preis in die Apo zu gehen, da die meisten Apotheken nur begrenzt Möglichkeiten haben (z.B. nur zwei Großhändler) Medikamente zu bestellen sind sie oft an den vorgegebenen Preis gebunden, aber viele lassen mit sich reden wenn man sagt "da und da ist es billiger". Der Kunde soll ja wiederkommen und da gibt man gerne schon mal einen Rabatt!

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schnetzelspatz offline
Verfasst am: Fr Mai 08, 2009 16:31 Antworten mit Zitat

Wohnort: Stendal
Thekenhupi hat Folgendes geschrieben:

Die Zeiten als Apotheken noch gesponsert wurden sind lange vorbei und die Wartezeiten sind wesentlich besser, z.B. in einer Apotheke in der Stadt kannst du innerhalb einer halben Stunde Medikamente bekommen, da Fahrradkuriere diese sofort vom Großhandel bringen.
Und der Vorteil liegt klar auf der Hand: Spätestens wenn du mitten in der Nacht ein Antibiotikum benötigst wirst du wissen wovon ich rede, weil dann bringt dir der beste Versand nichts!


Innerhalb einer halben Stunde? Klar, wenn du in yo good olde Koblenz und anderen vergelichsweise "größeren" Städten wohnst kann das schon möglich sein. Aber hier bei uns mit ca. 30.000 Einwohnern, Tendenz abnehmend, gibt es keine Fahrradkuriere und keinen Großhandel. Hier muss also auch erstmal bestellt werden wenn etwas nicht da ist. Da nur 1 mal in der Woche eine Bestellung aufgegeben wird (klar, rentiert sich ja auch eher), ist ein Versandhandel fast genauso schnell, in einem Fall war er sogar schneller.
Und wenn ich in der Nacht ein Antibiotikum brauche, dann kann das nur 2 Gründe haben: 1. Ich bin schon länger krank oder 2., ich bin gerade erst relativ schwer erkrankt.

In erstem Fall ist das natürlich nützlich, nur steht die Frage im Raum ob du einfach so ein Antibiotikum in die Hand gedrückt bekommst bzw. ob man nicht vorrausschauender hätte kaufen können.
Im zweiten Fall würde ich mich sowieso erstmal an den Arzt wenden, denn sofern ich plötzlich krank genug werde um Antibiotika zu brauchen, sollte ich mich vllt. doch schleunigst durchchecken lassen. Wink

Ich weiß nicht ob du in einer Apotheke arbeitest oder gearbeitet hast und möchte die durchaus positiven Seiten auch gar nicht in Abrede stellen, aber diesen Eindruck habe ich über die Jahre dann doch gewonnen. Also bitte nicht persönlich nehmen. Wink
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Thekenhupi offline
Verfasst am: Fr Mai 08, 2009 18:23 Antworten mit Zitat

Wohnort: Koblenz
Einmal in der Woche eine Bestellung? Nenn' mir die Apotheke...das ist so unrealistisch wie ein Fisch auf dem Fahrrad, einmal in der Woche bei Direktbestellungen ok, aber beim GH (täglicher Bedarf) ist das i.d.R. 4-5 Mal am Tag, auch auf dem Dorf.

Und das Beispiel mit dem Antibiotikum in der Nacht: Da musst du sowieso erstmal zum Arzt, ohne Rezept gibt es das nicht, aber sogar eine Krankenhausapotheke hat in der Nacht zu, und vorausschauender kann man wohl keine Medikamente für akute Fälle kaufen, sonst bräuchte man ja keine Ärzte mehr und würde Selbstmedikation betreiben.

Ich räume ja ein dass z.B. bei irgendwelchen Dauermedikamenten oder Wunderpillen der Versand billiger ist, trotzdem sollte man die Apotheke vor Ort erhalten, weil wie so oft wird man solche Geschäfte erst zu schätzen wissen wenn sie nicht mehr da sind.

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schnetzelspatz offline
Verfasst am: Sa Mai 09, 2009 10:20 Antworten mit Zitat

Wohnort: Stendal
Thekenhupi hat Folgendes geschrieben:
Einmal in der Woche eine Bestellung? Nenn' mir die Apotheke...das ist so unrealistisch wie ein Fisch auf dem Fahrrad, einmal in der Woche bei Direktbestellungen ok, aber beim GH (täglicher Bedarf) ist das i.d.R. 4-5 Mal am Tag, auch auf dem Dorf.´


Ich habe jetzt auch von einer bzw. mehreren Direktbestellungen gesprochen, das hätte ich vllt. erwähnen sollen. Mein Fehler. Wink

Zitat:
Und das Beispiel mit dem Antibiotikum in der Nacht: Da musst du sowieso erstmal zum Arzt, ohne Rezept gibt es das nicht,[...]


Dann verstehe ich jetzt nicht so recht wo der große Vorteil einer Bereitschaftsapotheke liegt, wenn ich eh erstmal den Arzt brauche. Von einer Packung Aspirin oder Kondome redet ja keiner, es geht um die von dir angesprochenen Antibiotika. Ich habe grundsätzlich erstmal nüscht von der Apotheke solange kein Arzt da war. Sofern ich dann wirklich Antibiotike brauche weil ich so krank bin, werde ich wohl kaum noch zur Apotheke kommen.

Zitat:
[...]trotzdem sollte man die Apotheke vor Ort erhalten, weil wie so oft wird man solche Geschäfte erst zu schätzen wissen wenn sie nicht mehr da sind.


Dagegen spricht ja auch niemand. Ich denke durchaus, dass die Apotheke vor Ort sehr nützlich ist.
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momo offline
Verfasst am: Sa Mai 09, 2009 17:22 Antworten mit Zitat
Plumenkind
Im ZDF-Dokukanal lief gerade ein kleiner Bericht in der Sendung Nano zum Thema Schweinegrippe und deren mögliche Ursache in der Massentürhaltung. Dort wurde sehr schön der Zusammenhang dargelegt. Leider scheint es diese Sendung nicht als Video im Netz zu geben.
So weit ich es behalten habe ist es so, dass sich Viren am ehesten und schnellsten dort weiter entwickeln und mutieren, wo viele Tiere auf einem Haufen gequetscht sind, Hinzukommt noch dass oft Schweinebetriebe in der Nähe von Geflügelanlagen stehen und diese sich so auch noch gegenseitig beeinflussen können. Hier finden also blitzartige evolutionäre Fortentwicklungen statt.
Viele Wissenschaftler in den USA und auch in Deutschland befassen sich wohl schon länger mit dem Phänomen Massentierhaltung und deren Auswirkungen und sehen einen klaren Zusammenhang zu immer neu auftauchenden Viren und evtl. kommenden Pandemien.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung möchte darin keinerlei Verbindungen erkennen, aber von der halte ich aus diversen Gründen schon des Längeren nichts mehr…

Wer mag, kann sich hier noch etwas dazu durchlesen. Durch die Sendung bin ich doch mal neugierig geworden und hab mal geschaut was es im netz zum Thema gibt:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schweinegrippe-ursachensuche

Und doch noch ein Video (ist genau der bericht der auch in Nano lief)
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4666606/pv=video/gp1=4803074/nid=233454/1kwfmir/index.html

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"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird. Und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse" (Goethe)
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Thekenhupi offline
Verfasst am: Sa Mai 09, 2009 18:25 Antworten mit Zitat

Wohnort: Koblenz
schnetzelspatz hat Folgendes geschrieben:
Dann verstehe ich jetzt nicht so recht wo der große Vorteil einer Bereitschaftsapotheke liegt, wenn ich eh erstmal den Arzt brauche.
Dagegen spricht ja auch niemand. Ich denke durchaus, dass die Apotheke vor Ort sehr nützlich ist.


Der Vorteil ist dass du erst zum Arzt musst weil der dir sagt welches Antibiotikum du überhaupt benötigst, gibt ja nicht nur eins und dieses natürlich nicht da hat, weil....trahaaaa...er keine Apotheke ist!
Und natürlich kommst du dann noch zu der Apotheke, weil wir ja nicht von dem Fall abnippeln reden sondern von z.B. einer schweren Blasenentzündung oder Grippe etc., bei Krankheiten bei denen man sich nicht mehr fortbewegen kann kommt man direkt ins Krankenhaus würd ich meinen.

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momo offline
Verfasst am: Mo Mai 11, 2009 21:54 Antworten mit Zitat
Plumenkind
so, noch ein bisschen Futter.
Ist wirklich nicht leicht etwas zu Massentierhaltung und Schweinepest im Netz zu finden. Man schweigt wohl sehr gerne an dieser Stelle.

http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=3524643&Stichwort=massentierhaltung%20schweinegrippe&Pre=DB-Artikel&Typ=Artikel&Card=0

Und hier noch was Schickes zu BSE, Massentierhaltung, billig, billig, billig und wie der Ökolandbau unter allem zu leiden hat, wo er doch eigentlich für Gesundheit auf tierischer wie auch menschlicher Seite sorgt.
http://www.orb.de/klartext/beitrag/2000/mit_luxusprodukten.html

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